Behandlungsmethoden – welche ist die richtige?

Augenlaserkorrekturen werden bereits seit 1987 durchgeführt. Technik und Methoden werden ständig weiterentwickelt und es gibt mittlerweile eine ganze Palette an Verfahren.

Allen gemeinsam ist, dass die Form der Hornhaut durch einen Laser modelliert wird. Die Behandlung mit dem Laser dauert nur wenige Sekunden und erfolgt unter Gebrauch von lokal betäubenden Augentropfen. Patienten müssen also keine Angst vor Schmerzen während einer Laserbehandlung haben.
Die Unterschiede zwischen den Behandlungsmethoden bestehen hauptsächlich im Umgang mit dem Epithel, einem Deckgewebe, das die Hornhaut von außen schützt. Daraus ergeben sich unterschiedliche Korrekturmöglichkeiten, Erholungszeiten u.v.a.m.
 

Kein Auge gleicht dem anderen.

Nur ein Augenarzt kann Ihnen die optimalen Behandlungsoptionen für Ihre individuelle Sehkorrektur aufzeigen.

Behandlungsmethoden im Vergleich

Als Technologieführer bietet SCHWIND hoch entwickelte Techniken an, um optimales Sehen zu ermöglichen. Die aberrationsfreie Behandlung korrigiert Sehfehler, ohne den gewohnten Seheindruck zu ändern. Die wellenfrontgeführte Behandlung berücksichtigt auch Sehfehler höherer Ordnung und steigert die Sehqualität bestmöglich. 


Hier geben wir Ihnen eine Übersicht der gängigsten Behandlungsmethoden:

Oberflächenbehandlung


TransPRK  / SmartSurfACE  (berührungsfrei)

Die TransPRK von SCHWIND ist die einzige Oberflächenbehandlung, bei der das Auge nicht mit einem Instrument berührt wird. Das Auge wird weder angesaugt, noch wird die Hornhaut eingeschnitten. Die äußere, regenerierbare Hornhautschicht (Epithel) muss nicht manuell entfernt werden und eine Alkohollösung kommt nicht zum Einsatz.

Stattdessen modelliert der Excimer Laser die Hornhaut je nach bestehender Fehlsichtigkeit durch das Epithel hindurch. Diese oberste Hornhautschicht wächst rasch wieder zu. Die TransPRK erfreut sich seit 2009 – mit SCHWIND AMARIS Lasersystemen – immer größerer Beliebtheit. Die SmartSurfACE Technologie verbindet TransPRK mit SCHWIND SmartPulse, einer einzigartigen Technik, die den Heilprozess wesentlich beschleunigt und zu einer sofortigen guten Sehqualität nach der Behandlung führt.

 

SmartSurfACE

SmartSurfACE Behandlung

TransPRK

PRK (Photorefraktive Keratektomie)

Die Oberflächenbehandlung PRK ist das Augenlaserverfahren, das es am längsten gibt (seit 1987). Sie wird heute vorwiegend bei einer sehr dünnen Hornhaut angewendet. Bei einer PRK-Behandlung wird die oberste, regenerierbare Hornhautschicht (Epithel) mit einer Klinge oder einer rotierenden Bürste mechanisch entfernt. Anschließend wird die Hornhautoberfläche mit dem Laser modelliert. Das Epithel regeneriert sich innerhalb einer Woche.

 

LASEK (Laser-epitheliale-Keratomileusis)

Die LASEK-Oberflächenbehandlung gilt als Weiterentwicklung der PRK und wird seit 1999 eingesetzt. Sie kombiniert die Vorteile der LASIK und PRK in einem Verfahren. Bei der LASEK wird kein Hornhaut-Flap geschnitten. Stattdessen wird die äußere, regenerierbare Hornhautschicht (Epithel) mit Alkohol gelöst und zur Seite geschoben. Dann erfolgt das Modellieren der darunterliegenden Hornhaut mit dem Laser. Anschließend wird das Epithel wieder zurückgeschoben. 

 

Flaptechniken


LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis)

Bei der LASIK wird mit einer Klinge eine dünne Lamelle (der so genannte „Flap“) in die Hornhaut geschnitten und vor der Laserbehandlung seitlich weggeklappt. Das darunterliegende Hornhautgewebe wird mit dem Excimer Laser modelliert. Der Flap wird zurückgeklappt und haftet von selbst an. Dieses Verfahren wurde erstmals 1990 eingesetzt.

Femto-LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis)

Bei der Femto-LASIK kommen zwei unterschiedliche Lasersysteme zum Einsatz. Erst wird mit einem Femtosekunden-Laser eine Hornhautlamelle (der so genannte „Flap“) erzeugt. Dieser wird vor der Behandlung mit dem Excimer-Laser seitlich weggeklappt. Das darunterliegende Hornhautgewebe wird mit dem Excimer-Laser modelliert. Nach dem Lasern wird der Flap wieder zurückgeklappt und haftet von selbst an. Die ersten Femto-LASIK-Behandlungen fanden im Jahr 2000 statt. 

 

Spezielle Behandlungsoptionen


Wellenfrontgeführte Laserbehandlung

Bei ausgeprägten Sehfehlern höherer Ordnung, so genannten Aberrationen, kann der Arzt eine Behandlung mit Hilfe der Wellenfronttechnologie vorschlagen.


Ein perfektes Auge reflektiert die Lichtstrahlen so, dass eine ebene Wellenfront entsteht. Da aber kein Auge völlig perfekt ist, zeigt das reflektierte Licht ein individuelles Muster – die so genannte Wellenfront. Die Wellenfrontanalyse zeigt, ob ausgeprägte Sehfehler höherer Ordnung vorliegen. Diese werden mit den SCHWIND Diagnosesystemen gemessen: korneale Wellenfrontdaten zeigen feinste Unebenheiten auf der Hornhaut – vergleichbar mit einer geografischen Höhenkarte.  Das Einbeziehen kornealer und okularer Wellenfrontdaten, also Lichtreflexionen von Hornhaut und Linse, machen die Diagnose noch aussagekräftiger. Dabei werden Sehfehler höherer Ordnung auf der Hornhautoberfläche im Zusammenspiel mit individuellen Abweichungen innerhalb des gesamten Auges analysiert. Dies ermöglicht eine exakt an das individuelle Auge angepasste Laserbehandlung. 

 

Aberrationsfreie Behandlung: den gewohnten Seheindruck behalten

Bei der aberrationsfreien Behandlung werden allgemeine Sehfehler wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Stabsichtigkeit korrigiert. Bei diesem von SCHWIND entwickelten Verfahren werden vorhandene Sehfehler höherer Ordnung, die bei vielen Menschen so gering sind, dass sie die Sehkraft nicht beeinträchtigen, nicht einbezogen. Dadurch bleibt der gewohnte Seheindruck erhalten – das Gehirn benötigt keine Lernphase.