BEHANDLUNGSTOOLS

PresbyMAX® – Ein Universum voller Möglichkeiten

Individuell anpassbare Planung zur Behandlung der Presbyopie

Bild eines presbyopen Auges

PresbyMAX® Behandlung der Presbyopie

PresbyMAX ist ein Verfahren zur Behandlung der Presbyopie, welches mit dem technologisch fortschrittlichen Augenlaser-System SCHWIND AMARIS durchgeführt wird. Die Behandlung ist in nur wenigen Minuten abgeschlossen, und die eigentliche Laserablation dauert lediglich einige Sekunden. Bei dem Verfahren wird die empfindliche Augenlinse weder berührt noch ersetzt. Vielmehr wird die Kornea stattdessen durch schnelle Laserimpulse schonend und hochpräzise modelliert.

Mit PresbyMAX können Sie Ihren Patienten ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten der Presbyopie anbieten, wobei die Methode auf deren individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden kann. PresbyMAX bietet flexible Optionen für alle Bedürfnisse – unabhängig davon, ob Ihre Patienten eine Fokussierung auf Fern-, Intermediär- oder Nahsicht benötigen. 

Die flexible Auswahl der optischen Zone unterstützt das Erreichen von optimalen Patientenergebnissen.

Anwendbar sowohl bei Oberflächenbehandlungen als auch bei Flap-basierten Verfahren.

Anpassbares Behandlungsverfahren in Bezug auf sphärische Aberration und Zielrefraktion.


Kundenspezifische Lösung

Als individuell anpassbares Planungsmodul der SCHWIND AMARIS Excimer-Laser zur Behandlung der Presbyopie integriert PresbyMAX objektive und subjektive Patientendaten, um das Binokularsehen auf allen Distanzen zu optimieren. Chirurgen können die Parameter individuell einstellen, was eine kontrollierte Induktion der sphärischen Aberration und eine flexible Festlegung der angestrebten Myopie (Kurzsichtigkeit) ermöglicht.

Zur Unterstützung personalisierter Strategien sind Behandlungen in verschiedenen Modi wählbar: Aberration-Free (AF), korneale Wellenfront (CW) oder okuläre Wellenfront (OW).

Vielseitigkeit in jedem Detail

Das Konzept von PresbyMAX ist es, unkompliziert und effektiv zu sein. Sie können zwischen verschiedenen Behandlungsvarianten wählen und somit sicherstellen, einer Vielzahl an Patientenbedürfnissen gerecht zu werden.


Möglichkeit zur individuellen Anpassung der sogenannten „Blend Zone“.


PresbyMAX® Monocular

Ein Auge ist zu 100 % auf die Fernsicht fokussiert. Die Schärfentiefe wird nur im Nahauge einbezogen.

Vorteil

Bietet eine optimale Fernsicht für Patienten, die diese auf einem Auge benötigen, während die Nahsicht auf dem anderen Auge fokussiert wird. Einfacher Wechsel auf Monovision basierenden Behandlungen. PresbyMAX Monocular lässt sich einfach in den Praxisalltag implementieren und bietet eine rasche Seherholung, wodurch es zu einer attraktiven Option für Patienten und Anbieter wird.


PresbyMAX® Hybrid

In Fern- und Nahauge werden unterschiedliche Schärfentiefewerte induziert.

Vorteil

Bietet eine rasche Wiederherstellung des Sehvermögens bei guter binokularer Sicht in allen Distanzen, wodurch es eine ausgewogene Behandlungsoption für Patienten darstellt, die nach einer umfassenden Lösung suchen. 


PresbyMAX® µ-Monovision

Induziert in jedem Auge die gleiche Schärfentiefe. Allerdings ist das eine Auge etwas stärker auf die Ferne und das andere Auge stärker auf die Nahsicht fokussiert.

Vorteil

Ideal für Patienten, die eine Verbesserung ihrer Nah- und Intermediärsicht anstreben. Das Verfahren unterstützt die potenzielle Beibehaltung der maximalen Balance zwischen beiden Augen (Stereosehen).


PresbyMAX® Reversal

Eine Reversal-Behandlungsoption erweitert die Behandlungsmöglichkeiten zusätzlich.

Was unterscheidet PresbyMAX® von anderen Verfahren?

Im Gegensatz zu Monovisionsbehandlungen bei Presbyopie, die sich auf die Aufteilung der Arbeitslast zwischen den beiden Augen stützen, stellt PresbyMAX eine andere Ära bei der Korrektur der Alterssichtigkeit dar. Durch die Verwendung bi-asphärischer Ablationsprofile erweitert PresbyMAX die Schärfentiefe (EDOF) und ermöglicht Patienten dadurch eine gute binokulare Sehqualität in allen Entfernungen. 

Das Stereosehen, welches vor allem die Behandlungsvarianten µ-Monovision und Hybrid unterstützen, kann durch eine sogenannte „Blend Zone“ aufrechterhalten werden. PresbyMAX erzielt selbst bei fortgeschrittener Presbyopie eine hohe Patientenzufriedenheit und stellt somit eine ideale Behandlungsmöglichkeit für Ihre Praxis dar.1, 2


Erweitern Sie Ihre Praxis mit PresbyMAX®

PresbyMAX maximiert die Möglichkeiten Ihres SCHWIND AMARIS Lasersystems, wodurch Sie Ihre Behandlungsoptionen erweitern und laserbasierte Lösungen auf Patientengruppen ausdehnen können, die zuvor nicht ausreichend betrachtet wurden. Angesichts der weltweit steigenden Anzahl von Presbyopie-Patienten ergeben sich hierdurch potenziell neue Möglichkeiten, für ein zunehmendes Patientenaufkommen in Ihrer Praxis.3

Das Verfahren bietet eine effektive Lösung zur Behandlung der Presbyopie, wodurch ein Eingriff mittels invasiven Linsenaustauschs bei Patienten mit einer klaren Augenlinse vermieden werden kann.

Indem ich PresbyMAX meinem Portfolio an Laserbehandlungsoptionen hinzu­gefügt habe, konnte ich die Anzahl der jährlich durch geführten Behandlungen deutlich erhöhen..

Portrait Dr. Pierre Baudu

Pierre Baudu 
MD Clinique Avicenne 
Le Port, Réunion

  1. Liu F, Zhang T, Liu Q. One year results of presbyLASIK using hybrid bi-aspheric micro-monovision ablation profile 
    in correction of presbyopia and myopic astigmatism. Int J Ophtalmol. 2020 Feb 18;13(2):271-277
  2. Fu D, Zhao J, Zhou XT. Objective optical quality and visual outcomes after the PresbyMAX monocular ablation profile. 
    Int J Ophthalmol. 2020 Jul 18;13(7):1060-1065 
  3. Berdahl J, Bala C, Dhariwal M, Lemp-Hull J, Thakker D, Jawla S. Patient and Economic Burden of Presbvopia: 
    A Systematic Literature Review. Clin Ophthalmol. 22. October 2020;14:3439-3450.


Chirurgen aus aller Welt berichten über ihre Erfahrungen mit PresbyMAX

Dr. David Kang, Eyereum Eye Clinic, Seoul, Südkorea

„Die hohe Vielseitigkeit der SCHWIND-Plattform ermöglicht es mir, fortschrittliche, individuell angepasste Hornhautbehandlungen bei einer großen Bandbreite von Patienten durchzuführen, einschließlich solcher mit Presbyopie. Regelmäßig führe ich KLEx am Fernauge und PresbyMAX hornhautwellenfrontgeführte (CW) Abtragungen am Nahauge durch. Je nach Hornhaut kommen sowohl die FemtoLASIK- als auch die SmartSurfACE-(TransPRK)-Techniken zum Einsatz. In letzter Zeit habe ich eine Leidenschaft dafür entwickelt, bei zuvor mittels Laser-Sehkorrektur (LVC) behandelten Augen eine bilaterale CW-TransPRK in PresbyMAX Monocular durchzuführen. Nachdem ich deren positiven Einfluss auf die Sehqualität sowohl in der Nähe als auch in der Ferne gesehen habe, entschied sich meine Frau, sich diesem Eingriff zu unterziehen. Jetzt sieht sie mich mit jüngeren Augen!“

Dr. David Kang

Dr. David Kang


Dr. Detlev Breyer

Dr. Detlev Breyer

Dr. Detlev Breyer, Breyer, Kaymak & Klabe Augenchirurgie, Düsseldorf, Deutschland

„Derzeit verwende ich den SCHWIND AMARIS 1050RS in Kombination mit dem PresbyMAX-Hybridprotokoll, um eine Laser-Blended-Vision zu erreichen – ein Ansatz, der ursprünglich für Eingriffe mit Intraokularlinsen (IOL) zur erweiterten Tiefenschärfe (EDOF) entwickelt wurde und als ‚Düsseldorfer Formel‘ bekannt ist.

Die einzigartige Anpassungsfähigkeit des PresbyMAX-Planungsmoduls ermöglicht eine vollständige Individualisierung sowohl der Zielrefraktion als auch der Induktion der sphärischen Aberration (SphAb), abgestimmt auf die jeweiligen visuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten. Diese Methode, die ich PresbyEDOF nenne, bietet eine personalisierte Strategie zur Erreichung von EDOF.
In den meisten Fällen strebe ich für das Nahauge eine postoperative Refraktion von -1,50 D an, kombiniert mit einer kontrollierten Induktion von 0,75 D sphärischer Aberration, um den gewünschten EDOF-Effekt zu erzeugen. Das Fernauge erhält unter dem Hybridprofil in der Regel etwa 50 % der EDOF-Modulation, die am Nahauge angewendet wird.

Ich war von der Präzision und Sicherheit der SCHWIND-Technologie so überzeugt, dass ich mich vor fünf Jahren selbst einer PresbyMAX-SmartSurfACE-(TransPRK)-Behandlung unterzogen habe. Das Ergebnis hat meine Erwartungen vollständig erfüllt. Es hat zudem meine Begeisterung gestärkt, dieses Verfahren presbyopen Patienten mit klarer Augenlinse als sicherere Alternative mit besseren optischen Resultaten im Vergleich zum refraktiven Linsenaustausch zu empfehlen. Aus Gründen des Patientenkomforts und einer einfacheren Nachbehandlung bevorzuge ich persönlich FemtoLASIK-PresbyEDOF.“


Prof. Dr. Li Ying, Peking Union Medical College Hospital, China

„Ich setze die fortschrittlichen PresbyMAX-Profile erfolgreich zur Behandlung presbyoper Patienten im Alter zwischen 43 und 57 Jahren ein. Am häufigsten verwende ich die monokulare Version in Kombination mit FemtoLASIK; sie hat sich besonders bei Patienten mit hohen Ansprüchen an das Sehen in der Nähe, wie etwa Malern und Chirurgen, bewährt und trägt dazu bei, ihre berufliche Laufbahn durch die Wiederherstellung der funktionalen Nahsicht zu verlängern.

Dank der patientenspezifischen Behandlungsplanungsoptionen bietet SCHWIND PresbyMAX maximale Flexibilität, um den besonderen Anforderungen chinesischer presbyoper Patienten gerecht zu werden, die häufig bereits eine Myopie und einen Astigmatismus aufweisen. Eine typische Anforderung in dieser Bevölkerungsgruppe ist es, die Nahsicht zu verbessern, ohne die Fernsicht zu beeinträchtigen – ein Gleichgewicht, das PresbyMAX mit Präzision ermöglicht.

Mein bevorzugter Ansatz besteht darin, im nicht dominanten Auge einen geringen Grad an myoper Defokussierung (etwa -0,50 D) anzustreben, kombiniert mit einer moderaten Erhöhung der sphärischen Aberration. Diese Einstellung entspricht einer Nahaddition von etwa +0,50 D bis +1,75 D und bietet einen funktionalen Nahsichtbereich, während gleichzeitig eine ausgezeichnete Fernsehschärfe erhalten bleibt – ein besonders wichtiger Aspekt angesichts der visuellen Anforderungen moderner chinesischer Patienten.“

Prof. Dr. Li Ying

Prof. Dr. Li Ying


Dr. Gustavo Tamayo

Dr. Gustavo Tamayo

Dr. Gustavo Tamayo, Bogotá Láser Ocular Surgery Center, Kolumbien

„Mit dem SCHWIND-AMARIS-System verfolgen wir bei der Behandlung der Presbyopie den peripheren Ansatz. Diese Technik bewahrt die zentrale Hornhaut für das Sehen in der Ferne, während die perizentralen Zonen für das Sehen in der Nähe modifiziert werden. Diese Methode unterstreicht die Vielseitigkeit des AMARIS-Systems und ist für alle Formen der Presbyopie geeignet, insbesondere bei Patienten unter 55 Jahren. Ursprünglich von Gustavo Tamayo und Mario Serrano in Bogotá, Kolumbien, konzipiert und entwickelt, hat die Technik hervorragende Ergebnisse erzielt: Über 88 Prozent der Patienten erreichen vollständige Unabhängigkeit von der Brille – ohne Verlust der korrigierten Fernsehschärfe.

Die Behandlung wird mit einer hornhaut- oder augenwellenfrontgeführten Abtragung (CustomEyes) bei Patienten kombiniert, die kurzsichtig, weitsichtig sind oder einen Astigmatismus aufweisen. Der Ansatz umfasst eine periphere Abtragung mit variierenden Tiefen, die eine periphere Myopie (in Form von sphärischen Aberrationen) induziert, um die Tiefenschärfe zu verbessern, ohne das Sehen in der Ferne (zentral) zu beeinträchtigen.“


Dr. Alain Hagège, Chirurg für Katarakt und Refraktive Chirurgie, Paris, Frankreich

„Ich bin seit über 30 Jahren auf refraktive Chirurgie spezialisiert und setze seit 2018 ausschließlich die AMARIS-Plattform und die PresbyMAX-Behandlung bei meinen presbyopen Patienten ein. Heute verwende ich systematisch eine Addition von +2,25 D bei meinen emmetropen und hypermetropen Patienten – unabhängig vom Alter. Dies kombiniere ich mit einem Zielwert von etwa -0,25 D am nicht dominanten Auge, den ich je nach Ametropie anpasse. Bei myopen Patienten kann ich die Presby-Addition etwas offensiver anpassen.  

Ich biete diese Behandlung Patienten an, die ihre volle Autonomie im Nah- und Zwischenbereich zurückerlangen möchten und bereit sind, eine leichte Korrektur für die Ferne zu akzeptieren – auch wenn sie diese im Alltag in der Regel nicht benötigen. Um das maximale Gleichgewicht zwischen beiden Augen zu erhalten, bevorzuge ich die μ-Monovision-Behandlung, entscheide mich jedoch für einen Hybrid-Ansatz, wenn der Patient nur ungern zu viele Abstriche beim Sehen in der Ferne machen möchte.

Ich mache mir keine Sorgen über das Risiko einer multifokalen Intoleranz; mit meinem Patientenauswahlverfahren habe ich dies nur sehr selten erlebt. Zudem gibt mir meine Erfahrung mit der Presby-Reversal-Option zusätzliche Sicherheit – ich habe sie sowohl bei der Nachbehandlung eines meiner eigenen Patienten als auch bei Überweisungen von Kollegen eingesetzt. Mit dieser Option konnte ich in allen Fällen eine bestkorrigierte Sehschärfe von wieder 10/10 erreichen.“

Dr. Alain Hagège

Dr. Alain Hagège


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